Hyperloop Pod II der TU München hängt die Konkurrenz ab

Veröffentlicht am 28.03.2020 in Kategorie: ahnen
Hyperloop Pod II der TU München hängt die Konkurrenz ab

Elon Musk will mit seiner Hyperloop-Idee den Massentransport revolutionieren: Mit 1.200 km/h sollen Reisekapseln durch Röhren sausen. Ein Team der TU München hat jetzt auch den zweiten, von Musk veranstalteten Hyperloop-Wettbewerb gewonnen.

Die in Los Angeles ansässige Firma Hyperloop One will die schnellen Reisekapseln entwickeln. Elon Musk, der Gründer des Bezahldienstes PayPal und der Raumfahrtfirma SpaceX, gehört der Firma allerdings nicht an, er ist "nur" ihr Ideengeber. Um sein Hyperloop-Projekt voranzutreiben, hat Elon Musk einen Design-Wettbewerb ausgelobt, an dem anfangs über 120 Teams aus der ganzen Welt mit insgesamt rund 1.000 Technikstudenten teilnahmen. Sieger des ersten Wettbewerbs im Januar 2017 war das Hyperloop-Team der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt (WARR) der TU München. Und auch den zweiten Wettbewerb Ende August 2017 konnten die Studierenden der TU München für sich entscheiden.

Auf dem Firmengelände von SpaceX in Los Angeles traten in der zweiten Wettbewerbsrunde noch mehr als zwanzig Teams aus aller Welt gegeneinander an. Gesucht war der schnellste sogenannte Pod: Das Gefährt, das am schnellsten auf einer Schiene durch die Vakuum-Teströhre rast. Die Drittplazierten, das Team Swissloop der ETH Zürich, erreichten mit ihrer Kapsel 39 km/h. Das Team Paradigm Hyperloop der Northeastern University and Memorial University of Newfoundland & Labrador schaffte 104 km/h. Mit 324 km/h ging das Münchner WARR-Hyperloop-Team als klarer Sieger hervor.

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